Lektorat und Plagiatsprüfung für Ihre medizinische Doktorarbeit

Die Arbeit ist geschrieben, oft in Etappen nach Dienstende, zwischen zwei Rotationen oder in den Wochen vor der Abgabefrist. Wer so lange an einem Text sitzt, sieht die eigenen Schwächen irgendwann nicht mehr: Wiederholungen, Brüche in der Argumentation, uneinheitliche Abkürzungen, eine fehlende Quellenangabe. Ein Lektorat Ihrer medizinischen Doktorarbeit bringt einen frischen, fachkundigen Blick auf den Text, bevor ihn Ihre Gutachter lesen.

Lektorat, Korrektorat und Plagiatsprüfung: worin der Unterschied liegt

Die drei Begriffe werden oft gleichbedeutend verwendet, beschreiben aber unterschiedliche Arbeitsschritte. Das Korrektorat konzentriert sich auf Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung und Einheitlichkeit. Das Lektorat geht weiter: Es betrifft Sprache, Stil, Verständlichkeit, den logischen Aufbau und die Einhaltung formaler Vorgaben. Die Plagiatsprüfung schließlich gleicht Ihren Text mit umfangreichen Datenbanken ab und zeigt Übereinstimmungen mit anderen Quellen auf.

Welche Kombination sinnvoll ist, hängt vom Stand Ihrer Arbeit ab. Ein Entwurf, der inhaltlich noch wackelt, braucht ein gründliches Lektorat. Eine weitgehend fertige Dissertation, die bereits mit dem Betreuer abgestimmt ist, profitiert oft schon von einem sorgfältigen Korrektorat mit anschließender Plagiatsprüfung.

Das wissenschaftliche Lektorat im Detail

Unser Team besteht aus erfahrenen Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern und medizinischen Fachautoren. Dissertationen betreuen bei uns nur Autoren mit eigenem Titel im Fachgebiet. Im Lektorat achten wir vor allem auf vier Ebenen.

Sprache und Stil

Medizinische Texte neigen zu langen Nominalketten, gehäuftem Passiv und Sätzen, die drei Informationen auf einmal transportieren. Wir glätten solche Stellen, ohne Ihre Aussagen zu verändern, und schlagen Alternativformulierungen vor, wo ein Satz unklar oder missverständlich ist. Dabei bleibt Ihr Text Ihr Text: Wir schärfen, statt umzuschreiben.

Roter Faden und Argumentation

Eine gute Doktorarbeit beantwortet in der Diskussion genau die Frage, die in der Einleitung gestellt wurde. Wir prüfen, ob Einleitung, Methodik, Ergebnisse und Diskussion aufeinander aufbauen, ob Ergebnisse doppelt beschrieben werden und ob Schlussfolgerungen durch die eigenen Daten gedeckt sind. Fehlt ein Übergang oder springt die Argumentation, weisen wir darauf hin und zeigen, wie sich die Stelle schließen lässt.

Formalien und Zitierweise

Jede Fakultät hat eigene Vorgaben zu Seitenrändern, Gliederungsebenen, Verzeichnissen sowie zur Beschriftung von Tabellen und Abbildungen. Wir prüfen Ihre Arbeit gegen diese Vorgaben. In der Medizin verbreitet ist die Zitierweise nach Vancouver mit nummerierten Verweisen in der Reihenfolge der Nennung; manche Kliniken und Institute bevorzugen andere Stile. Entscheidend ist, dass Zitate und Literaturverzeichnis durchgehend einheitlich sind, von der Schreibweise der Autorennamen bis zu den abgekürzten Zeitschriftentiteln.

Medizinische Fachsprache

Ein medizinisches Lektorat erfordert Fachkenntnis. Wir achten auf einheitliche Terminologie, auf korrekte Einheiten und Dezimalschreibweise, auf die Unterscheidung zwischen Wirkstoff und Handelsname und darauf, dass jede Abkürzung bei der ersten Verwendung eingeführt und im Abkürzungsverzeichnis aufgeführt ist.

Korrektorat der Dissertation in der Medizin: wenn es um den Feinschliff geht

Manchmal ist die Arbeit inhaltlich abgeschlossen, und es fehlt nur noch der letzte Durchgang. Im Korrektorat Ihrer Dissertation in der Medizin beseitigen wir Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehler, vereinheitlichen Schreibweisen, Bindestriche und Zahlenformate und achten auf korrekte Querverweise zwischen Text, Tabellen und Abbildungen. Gerade bei Arbeiten, an denen über Monate oder Jahre in vielen einzelnen Sitzungen geschrieben wurde, macht dieser Schritt einen spürbaren Unterschied.

Plagiatsprüfung der Doktorarbeit mit Prüfbericht

Die Plagiatsprüfung führen wir mit Scribbr und PlagAware durch, inklusive Prüfbericht. Der Bericht zeigt, welche Passagen Übereinstimmungen mit anderen Texten aufweisen und aus welchen Quellen diese stammen. Nicht jede Übereinstimmung ist ein Problem: Fachbegriffe, standardisierte Methodenbeschreibungen oder korrekt gekennzeichnete Zitate tauchen in jedem Bericht auf. Wir werten die Ergebnisse mit Ihnen aus und zeigen, welche Stellen tatsächlich Handlungsbedarf haben.

Ob und wie Ihre Fakultät eingereichte Arbeiten selbst prüft, ergibt sich aus der Promotionsordnung und der Praxis vor Ort. Eine eigene Prüfung vor der Abgabe gibt Ihnen in jedem Fall Sicherheit und die Gelegenheit, Unstimmigkeiten rechtzeitig zu beheben.

Plagiatsbeseitigung: betroffene Stellen sauber überarbeiten

Zeigt der Prüfbericht ungekennzeichnete Übernahmen, überarbeiten wir die betroffenen Passagen. Wir formulieren sie in eigenen Worten neu, ergänzen fehlende Quellenangaben und kennzeichnen wörtliche Zitate korrekt. Typische Ursachen kennen wir aus der Praxis: Notizen aus Fachartikeln, die beim Schreiben unbemerkt in den Text gerutscht sind, Methodenbeschreibungen aus früheren Arbeiten der Arbeitsgruppe oder Übersetzungen englischsprachiger Studien ohne Beleg. Nach der Überarbeitung prüfen wir den Text erneut, damit Sie das Ergebnis schwarz auf weiß haben.

Der richtige Zeitpunkt für Lektorat und Prüfung

Planen Sie Lektorat und Plagiatsprüfung nicht erst für die letzten Tage vor der Abgabe ein. Sinnvoll ist es, den Text einzureichen, sobald Ihr Betreuer die inhaltliche Fassung im Wesentlichen freigegeben hat. Dann bleibt genug Zeit, Hinweise aus dem Lektorat einzuarbeiten, auffällige Stellen aus dem Prüfbericht zu überarbeiten und die Formalien ein letztes Mal abzugleichen. Bei umfangreichen Arbeiten kann es außerdem sinnvoll sein, einzelne Kapitel wie Einleitung oder Diskussion vorab lektorieren zu lassen, damit Sie die Rückmeldungen bereits für die übrigen Teile nutzen können.

Lektorat in mehreren Sprachen

Viele medizinische Dissertationen entstehen auf Englisch, und bei einer Publikationspromotion müssen Manuskripte ohnehin den Ansprüchen internationaler Fachzeitschriften genügen. Wir lektorieren Texte auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch.

So läuft die Zusammenarbeit ab

Sie senden uns Ihre Arbeit zusammen mit den Vorgaben Ihrer Fakultät und gegebenenfalls Hinweisen Ihres Betreuers. Innerhalb weniger Stunden erhalten Sie ein individuelles und unverbindliches Angebot. Das Honorar hängt vom Umfang ab, von der Art der Leistung (Korrektorat, Lektorat, Plagiatsprüfung oder Plagiatsbeseitigung), vom Zeitrahmen, von der Sprache und von der Komplexität des Textes. Während der Bearbeitung steht Ihnen eine feste Ansprechpartnerin per Mail und Telefon zur Verfügung. Nach Abschluss löschen wir alle Daten, einschließlich der E-Mails und Ihrer Arbeit.

Lektorat und Plagiatsprüfung sind übrigens fester Bestandteil, wenn Sie uns mit einer umfassenderen Unterstützung bei Ihrer medizinischen Doktorarbeit beauftragen. Stehen Sie noch am Anfang, helfen wir Ihnen bei der Disposition, bei der statistischen Auswertung oder bei der Frage, wie Sie einen Doktorvater finden. Für ein Angebot zu Ihrer Arbeit erreichen Sie uns über die Kontaktseite.

Häufige Fragen zu Lektorat und Plagiatsprüfung

Was ist der Unterschied zwischen Lektorat und Korrektorat?

Das Korrektorat beseitigt Fehler in Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung. Das Lektorat umfasst zusätzlich Stil, Verständlichkeit, roten Faden, Fachsprache und Formalien bis hin zur Zitierweise.

Mit welchen Programmen wird die Plagiatsprüfung durchgeführt?

Wir prüfen mit Scribbr und PlagAware, inklusive Prüfbericht. Den Bericht werten wir mit Ihnen aus, damit Sie wissen, welche Stellen überarbeitet werden sollten.

Welche Zitierweise ist in der medizinischen Doktorarbeit üblich?

Verbreitet ist der Vancouver-Stil mit nummerierten Verweisen. Maßgeblich sind jedoch die Vorgaben Ihrer Fakultät oder Ihres Instituts, nach denen wir uns im Lektorat richten.

Darf ich meine Doktorarbeit lektorieren lassen?

Ob und in welchem Umfang Hilfe Dritter zulässig ist oder angegeben werden muss, regelt die Promotionsordnung Ihrer Fakultät. Bitte prüfen Sie dort auch den Wortlaut der eidesstattlichen Erklärung, die Sie mit der Dissertation abgeben.

Sprechen Sie mit uns über Ihr Vorhaben

Schildern Sie uns kurz Ihr Thema und Ihren Stand. Sie erhalten innerhalb weniger Stunden ein individuelles, unverbindliches Angebot – selbstverständlich vertraulich.

oder direkt: